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Mittwoch, 29. Dezember 2010

Wasser und Meer


Was macht eigentlich eine Insel zur Insel - das sie umflutende Wasser natürlich. Demzufolge begegnet man diesem Metier auf Zypern ziemlich oft: am Ufer, im Pool, unter dem vergessenen Regenschirm - diverse Sturzbäche eingeschlossen. Folgend einige optische interessante Wasserspiele des Jahres 2010.
Kein Wein, aber viel Wasser

Sunset-Absacker am Camping in Polis

Schweiß, weil heiß

Großhirn an Schatten: Ich komme

Wäscheständer auf "kleiner Fahrt": vom Winde verweht

Frischen Fisch: Vergesst ihn hier an dieser Stelle

Warum bremst er hier sein Wassermoped ab...

... weil die Schwimmingpoolbar gerade aufgemacht hat und noch niemand auf den Unterwasser-Hockern sitzt
Stahllego-Monster auf der Suche nach einem Spielgefährten

Regen bringt Segen, oder?

Übrigens: Im Altertum soll es auf Zypern nach dem Ausbruch des Santorin eine 60 Meter hohe Flutwelle gegeben haben...

Dienstag, 19. Januar 2010

Ok, es scheint zu regnen ...


... bei diesem Gedanken sollte man hierzulande sofort unter ein Dach kommen. Hier regnet es nämlich nur selten im eigentlichen Sinne, hier gießt es stattdessen aus Kannen, Eimern und sonstigen verfügbaren Behältern. Die Folge sind Sturzfluten von den Bergen, die zumindest die kleinen Talsperren binnen weniger Tage füllen oder die ausgetrockneten Flussbetten blitzschnell unter Wasser setzen können.
Es entstehen Riesenpfützen auf Parkplätzen, die oft nicht kanalisiert und demzufolge ohne Abfluss sind. Von den aufgeweichten Steilhängen, die sich über so mancher Gebirgsstraße aufbauen, rutschen oder fallen kleine Felsen, Steine und Erdmassen auf die Fahrbahn. Alle Feldwege sind nach tagelangem Regen, wo es schon mal 60 bis 80 Liter pro Quadratmeter geben kann, die einzige Matschepampe. Dennoch ist Regen bzw. Wasser auf Zypern ein hohes Gut; denn das, was im Frühjahr fällt, muss die Insel, die in Hochsommerzeiten bis zu 40 Grad heiß wird, fast das ganze Restjahr über versorgen.

Wenn Wolken erst so aussehen, dann kann man bis zum Prasselregen oft nicht einmal mehr bis drei zählen

Es gießt, nix weiter
Es stürmt, nix weiter
Es fließt manchmal nix ab und manchmal dagegen scheinbar alles auf einmal
















Mittwoch, 16. September 2009

Wer nicht hat, kann doch: Wasser knapp und billig


Wasser ist ein hohes und hierzulande sogar noch ein preiswertes Gut. Bis vor Jahrzehnten noch wurden die Wasserrechte an Quellen von Generation zu Generation vererbt. Das änderte sich erst mit den Wasser-Marsch-Konzepten der Engländer, die bis 1960 die Insel kolonisierten. Seither werden Talsperren und Rückhaltebecken gebaut, erschließen Trinkwasserleitungen fast die ganze Insel.
Doch was nützen alle diese Investitionen, wenn a) infolge der Klimaverschiebung immer weniger Regen fällt und b) die Zyprer zugleich diejenigen sind, die weltmeisterlich das kostbare Nass verschwenden, indem sie beispielsweise sofort nach dem Regen nach dem Schlauch greifen, um ihre Terrassen von Blüten und Staub zu befreien...

Göttinnen in ihrem Element: H2O

Die Fülle täuscht: Talsperre, Staudamm und dahinter in ca. 4 km das Mittelmeer
Wasser marsch - für Millionen Quadratmeter Rasen und zehntausende Pools

Ausgeklügelt über die Jahrtausende: Jede Pflanze wird mit Wasser versorgt

Furztrocken - und trotzdem gedeiht hier schwerer Wein
Noch über 20 Meter Stauhöhe - keine Panik? Doch: Die Talsperre in Argaka war 2008 vor der Regenzeit nur noch zu 6 Prozent gefüllt