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Freitag, 23. September 2011

Wasser mit...?

Was ist das Wesen einer Insel? Klar, sie ist mit Wasser umgeben - in meinem Fall ist das das östliche Mittelmeer (übrigens so salzhaltig, dass man auch ohne Schwimmbewegungen nicht untergeht). Wasser, Wasser, Wasser - fast überall, wohin das Auge schaut. Der optischen Wassermüdigkeit lässt sich durch zweimaliges Hinschauen leicht trotzen: Beim ersten Mal dominiert das wie auch immer grün-blaue Meer das Bild, beim zweiten Schauen tritt das Detail in den Vordergrund. Mit bzw. bei dem Zweiten sieht man eben besser... 
Hier also "mein" WASSER mit...


















 ... dem weltgrößten Transportflugzeug "Antonov" am Start im Flughafen Larnaca (oben), ...stundenlangem Blitzfeuerwerk vorgestern 
 
... viel Salz (Salzsee noch ohne Flamingos in Larnaca)
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... dem Inselchen Limnitis im Norden Zyperns

... einem Familienfischerboot  in Blau

... einem tonnenschweren Weltkriegsbunker der Briten

... einem Friedhof für die Ewigkeit

... einem fast einsamen Strand zum Träumen

... einer langhaarigen Wassernixe (einem zyprisch-deutschen Girl)



... einem Nachbarn mit Drohgebärden (türk. Marine)

... einer Enklave Kokkina/Erenkoy, ein monacogroßer und unbewohnter Berg, der von argentischen UN-Truppen bewacht wird

... einem fulminanten Sonnenaufgang

... einem majestätischem Sonnenuntergang

... einer fast unzugänglichen Höhlenlandschaft

... einem bizarren Vulkanrest.

Und schließlich einer Hibiskusblüte - mit Regentropfen.

Samstag, 4. Juni 2011

Drei- und mehrfarbig

Was eigentlich macht Stimmigkeit aus? Beim Schemel sind es drei Beine, in der Musik ist es der Dreiklang, bei den Christen die Dreifaltigkeit. Auch beim guten Essen ist eine Dreier-Speisefolge das Mindeste: Vorsuppe, Hauptgang, Kompott. Drei Kugeln Eis sind ebenfalls ein Muss - bei mir übrigens schon seit Dreikäsehoch-Zeiten. Die Zahl drei scheint irgendwie unser Leben zu beeinflussen. Ich hatte in Mathematik eine Drei (minus) - und kam so mit einem blauen Auge durchs Abitur. Drei Farben machen Bilder, mal abgesehen vom Inhalt, besonders spannend. Entsprechende Farbspiele finden sich auf fast allen Bildsequenzen "made in Cyprus".

Ryanair fliegt zweimal in der Woche nach Düsseldorf/Weeze
Noch ein Golfplatz - der neueste ist in Elea fast gegenüber dem Airport Paphos
Krieg und Frieden: Griechisch-zyprischer Grenzposten vor dem Gottesacker


Sonnabendmarkt in Güzelyurt (Morfu)
Einer der ausgedienten Halbmonde, die einst die beiden Minarette der von Gaddafi einst gesponserten neuen Moschee in Güzelyurt (bis 1974 griechisch)
Küstenabschnitt Nähe Pomos beim Sonnenuntergang
Bunte Halbschalen: Warten auf Durchhängendes im Duo
Noch immer auf Zypern Realität: Bis hier und nicht weiter!
"Ok, du große Welt, ich komme"

Dienstag, 6. Juli 2010

Zypernkätzchen namens "Anni"


Nach PaulA und KallE sollte das kleine Katzenfräulein, dass uns mit acht, neun Wochen geschenkt wurde, nun auch einen kräftigen deutschen Rufnamen erhalten. Eigentlich müsste man das tiefschwarze Wesen mit weißen Sprenkeln am Bauch einfach nur "Kohle" nennen - aber ein "e" in der Namensendung hat der ja Kater schon.
Also galt es einen markigen Namen suchen, den man zur Not auch "brüllen" kann, um die Kleine vor allzu früher Bekanntschaft mit dem Pool oder der ab und an auch belebteren Dorfstraße zu bewahren: einen Namen folglich, der - entsprechend der deutschen Vokaltabelle - entweder auf "o", "u" oder "i" endet und auf die beiden anderen Katzen nicht hören.
So entschlossen wir uns kurzerhand für "Anni". Diesen in meinen fast sechs Lebensjahrzehnten kaum gehört, geschweige denn benutzten Namen höre ich nun täglich 30 bis 399 mal. "Anni, das tut weh", "Anni weg da", "Anni: NEIN".... Das würde ja eigentlich noch auszuhalten sein, wenn nicht jeder zweiten Anni-Satz die Frage aufwerfen würde: "WO IST ANNI?"
Nebenbei bemerkt: Das Sprichwort, wonach nachts alle Katzen grau seien, lügt: Schwarze Katzen sind nachts - unsichtbar!!


Mit Kater Kalle, der von Anfang an so eine Art "Mutter" war - im Gegensatz zu Paula, die nach vielen Wochen noch faucht, wenn ihr das kleine Wesen zu nah kommen sollte
Der König der Möven: Kater Kalle

Sechs Stunden wird getobt; 18 Stunden tief geschlafen


Die Neugier ist groß: Egal ob Pool, Sträucher, Schuhe oder Bäume - Anni ist überall gleichzeitig

Wem gehört nun welches Revier, wer hat hier Vorrechte - und wenn ja, warum?

Freitag, 29. Januar 2010

Der Himmel über Z. ...


... ist a) dem Mitteleuropäer ziemlich vertraut, doch wegen des Fehlens von lichtstarken Großstädten und vor allem der Insellage wesentlich schwärzer. Allerdings liegt b) die Mondsichel mehr auf dem Rücken also über Deutschland und es fallen c) wesentlich mehr Sternschnuppen (jedenfalls sieht man mehr durch die Atmosphäre sausen). Man kann demzufolge d) auch mehr Satelliten beobachten; sieht am Nachthimmel zudem e) die Überflieger, die nach nach und vom Nahen Osten kommen, und - und darum schreibe ich diesen Blogbeitrag eigentlich - f) so manche rätselhafte Himmelserscheinung.

Neulich, am 27. Januar 2010, gab es so eine "irre" Illumination am tiefschwarzen Himmel: der Mond mitten in einem noch nie gesehenen riesigen, kreisrunden Hof. Doch vorher endete der Nachmittag, wie er oft hier endet: schnell und sonnig und kitschig vielfarbig.
Eigentlich fehlt einem angesichts solcher Sonnenuntergänge die Fantasie, dass da am gleichen Abend - nur drei Stunden später - ein noch gewaltigeres Naturschauspiel stattfinden könnte.



So kurz nach acht bis weit in die Nachtstunden hinein war ER so zu sehen: Der Vollmond mit riesigem Vorhof, den ein Normalobjektiv wegen der Größe des Himmelsrings kaum einfangen kann. Motto: Nachts tanzen die sphärischen Wassertröpfchen im kalten Schein des Mondes