Posts mit dem Label Berge werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Berge werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 11. April 2010

Das ist der Gipfel!


Oben Ski fahren, unten baden: Auf diese höhengeografischen und klimatischen Gegensätze lässt sich das Inseldasein hier auf Zypern auch festlegen - jedenfalls zwischen Januar und März. Während an der Küste die Wasssertemperaturen selbst im "härtesten" Winter kaum unter 17 Grad fallen, herrscht auf den Gipfeln des Troodos - das ist ein stark zerklüftetes Mittelgebirge mit dem Olympos als höchstem Berg - alpiner Winter. Wer nach Sessellift und Abfahrtslauf seine Ski aufs Dach lädt und 50 km bergab fährt, sollte statt mit wärmender Unterwäsche am besten gleich mit Badehose bekleidet sein.
Zypern und seine Gipfel, eigentlich eine endlose Bildfolge.
Der höchste Gipfel auf Zypern: der 1951 Meter hohe Olympos. Der "Golfball" auf dem Plateau ist von Nahost-strategischer Bedeutung: eine Abhöranlage der Briten, die weit bis in den Iran und bis nach Afghanistan hinein reichen dürfte
Friedlich oder nicht? Jedenfalls imposant auch aus der Nähe anzusehen
Eigentlich müsste im März hier noch Schnee gelegen haben, aber denkste! Deswegen kam der Sesselliftbetreiber wohl auf die Idee: Eine Berg- und Talfahrt ohne Aussteigen mit "Coffee to go" für 4 Euro.

Die wohl berühmtesten Felsen von Zyp: Petra tou Romiou - Stein der Römer. Hier soll der Legende nach die Liebesgöttin Aphrodite aus der Gischt entstiegen sein - eben eine Schaumgeborene



Dienstag, 15. September 2009

Ob Landschaft, ob Meer: Ziemlich wellig

Wer hat in Geografie gut aufgepasst und kann die beiden Hügelketten auf Zypern sofort aus dem Ärmel schütteln? Ich inzwischen schon, obwohl Zypern in den 60-er Jahren zumindest in meinem Unterricht nicht vorgekommen ist. Also: Einst - so bis etwa 300 Mio. Jahre vor unserer Zeit, die Älteren werden sich ggf. noch vage erinnern - gab es zwei Mittelmeerinseln, Zypern 1 und Zypern 2. Dann rumpelte und pumpelte die Erde (wie heute übrigens fast noch jeden Tag, zum Glück fast unbemerkt von seinen Bewohnern) und zwei Gebirgsketten tauchten aus dem Nichts aus: der Troodos und der Pentadaktylos (Fünffingergebirge). Soweit zu den steinernen Wellen.
Weniger hoch, aber dafür nicht ungefährlich sind die Wogen, die das Mittelmeer mehr oder weniger regelmäßig an die zyprischen Gestade sendet. "Baden verboten", weiß ich als Anrainer inzwischen aus eigener Intuition, wenn die 13 Stürme angesagt sind. Sie fegen pünktlich wie das Amen in der Kirche vor allem im Januar, März und in den Herbsmonaten über die Insel.

Ein fast ganz normaler Wind sorgt an der Geburtsstelle der Liebesgöttin Aphrodite (unweit von Paphos) für "hübsche" Wellen

"Unsere" Vorgartenküste bei leichtem Wind: Hier könnte man noch baden, müssten dann aber als Schwimmer beim Rein- und Herausgehen ziemlich standfest sein


Der Olympos, der höchste Berg auf der Insel: 1.952 Meter hoch