Was haben Zypern und der Serengeti-Nationapark gemeinsam? Eigentlich wenig, bis auf die Tatsache, dass beiden von Deutschland aus "irgendwie" südwärts liegen, Zypern fast um die Hälfte kleiner ist und im Gegensatz zur Savanne fast tierarm zu bezeichnen wäre. Was hier kreucht und fleucht ist schnell an den Fingern von Gästen einer mäßig besuchten Taverne abzuzählen:
"Groß"wild-Status haben die Mufflons, ein paar Rehe - und schon komme ich ins Überlegen. Es gibt zudem Füchse und Hasen (die sich bekanntlich in den unendlichen Wäldern des Troodos-Gebirges immer "Gute Nacht" sagen). Und alles, was in Germany ebenfalls domestiziert ist, findet sich auf Zypern wieder: Schafe, Katzen, Schweine, Hühner, Enten, Hunde, ein paar Pferde, irgendwo "oben" soll es Kühe geben. Esel natürlich, sture vor allem. Die Vögel, die während ihres Vogelzuges Zypern zur Auftankinsel wählen, seien gewarnt: Hier wird ab September bis Frühjahr sonntags und mittwochs erbarmungslos auf alles geschossen, was zwei Flügel hat.
Das umgebende Mittelmeer hat noch wenige Fische (man merkt es an den aberwitzigen Preisen für Frischfisch), Schildkröten und Muscheln. Ansonsten gibts Käfer, Fliegen, verleichsweise riesige Ameisen und Kakerlaken, winzige und dafür umso schmerzhaftere Mücken und sirenenartige Plagegeister - Zickaden. Was wäre zudem die Levante ohne die giftige Levanteotter. Aber auch andere, ungiftige Schlangen, die es zuhauf gibt, sind nicht gerade der "Hingucker".
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